Depression – Symptome und Behandlung

Sie fühlen sich müde und müssen sich zu allem zwingen, was Sie sonst keine Mühe gekostet hat. Sie sind niedergeschlagen, innere Unruhe stört die Konzentration am Tage und lässt Sie nachts nicht mehr schlafen. Verschiedene körperliche Beschwerden haben sich eingestellt. Sie haben einen Kloß im Hals sowie ein lähmendes Druckgefühl in Brust und Bauch. Jegliche Lebensfreude hat Sie verlassen und Sie grübeln über Ihre vermeintlichen Versäumnisse im Leben nach. Von sozialen Kontakten ziehen Sie sich immer mehr zurück und Sie können sich über nichts mehr freuen. Alles erscheint Ihnen hoffnungslos und sogar geliebten Menschen gegenüber vermögen Sie keine Gefühle mehr zu empfinden. Ihr Leben ist wie ein unüberwindbarer Berg, weshalb selbst kleinste Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können und häufig lebensmüde Gedanken auftreten.
Jeder Dritte erkrankt im Laufe seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen Depression, die das Leben in seinen Grundfesten erschüttert. Eine Vielzahl von körperlichen Symptomen begleitet dieses Leiden, weshalb die meisten Patienten zunächst einen Hausarzt aufsuchen.

Die Abwärtsspirale der Depression

Eine Depression hat viele Gesichter. Im Mittelpunkt der Erkrankung steht aber immer eine erhebliche Beeinträchtigung der psychischen Befindlichkeit mit den Kernsymptomen niedergedrückte Stimmung, reduzierte Aktivität und mangelnde Empfindungsfähigkeit. Bei manchen Patienten kann man auch eine gesteigerte Aktivität beobachten, die aber ungeordnet, ziellos und häufig von einer starken Unruhe begleitet ist. Viele Faktoren tragen zur Entstehung einer Depression bei, so erhöht Veranlagung die Anfälligkeit. Andauernde soziale und psychische Belastungen, mangelndes Selbstvertrauen, Katastrophendenken und nicht selten körperliche Erkrankungen spielen eine zentrale Rolle. Negative Gedanken, depressive Stimmung sowie Rückzugstendenzen münden in einen Teufelskreis und bergen die Gefahr einer Chronifizierung, wenn nicht rechtzeitig gegengesteuert wird.

Therapie einer Depression

Für die Depression gilt, dass die Belastungsfaktoren auf medizinisch-biologischer sowie psychisch-sozialer Ebene genau analysiert und untersucht werden müssen. Gedanken, Gefühle und Verhaltensweisen, welche die verschiedenen Formen der Depression mitbedingen oder aufrechterhalten, müssen erkannt, verstanden und behandelt werden.
Ein wesentliches Ziel der Verhaltenstherapie bei Depressionen besteht also im Aufbau von Fertigkeiten und in der Anpassung überdauernder Verhaltensmuster (sog. dysfunktionaler Schemata), die zur Entwicklung der Depression beigetragen haben.

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